Literaturtipp zum Thema „Burnout in der Krankenpflege“

11.01.2012

Immer mehr Menschen in Pflegeberufen leiden unter Stress und Burnout, einem chronischen Erschöpfungszustand, der sich in Form eines längeren Prozesses entwickelt und in verschiedenen Phasen verläuft. Wie und warum es nicht nur die Pflegekraft selbst betrifft, sondern auch ihre Angehörigen, ihre ArbeitskollegInnen, ihr gesamtes privates und berufliches Umfeld – damit beschäftigen sich die beiden Bücher aus unserem Literaturtipp.

Das Krankenpflegepersonal stellt innerhalb des Krankenhauses die größte Berufsgruppe dar. Diese Berufsgruppe, deren traditionelles Anliegen die Gesundheit anderer Menschen ist, ist heute körperlichen und physischen Arbeitsbelastungen noch stärker ausgesetzt als früher. Schwierige zwischenmenschliche Situationen unter hoher Arbeitsbelastung in der Pflege, emotionale Überforderung, schlechtes Betriebsklima, Schicht- und Nachtarbeit, unbefriedigende Arbeitsorganisation – das alles sind einige von vielen Faktoren, die zum „Ausbrennen“ führen können. Mit praktischer und theoretischer Kompetenz und in anschaulicher Weise informieren die beiden Bücher über Wesen und Verlauf der Krankheit, welche Risikofaktoren speziell Pflegende betreffen, welche Hintergründe in Frage kommen, wie Pflegende ihr Risiko selbst einschätzen lernen.

Burnout bei Krankenschwestern:
Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen,
beruflichen Kontrollbestrebungen und dem Burnout-Phänomen

Christel Killmer, LIT, 2. Auflage. (2012)

Burnout in der Pflege: Hintergründe, Selbeinschätzung, Risikofaktoren
Brinja Schmidt, Kohlhammer, 2004


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